Über uns

Wir sind ein Online-Testverlag für Psychodiagnostik direkt aus der Wissenschaft. Unser Angebot richtet sich an qualifizierte Berufsgruppen aus dem Bereich Psychologie, Psychiatrie und Pädagogik.



FAQ – Häufige Fragen zu den Testverfahren


Unsere Ziele
Persönlichkeitsstörungs-Diagnostik im ICD-11
Lebenzeitperspektive im ICD-11
Unterschiede zwischen den Testverfahren AIDA / LoPF-Q / OPD-KJ2
Ergebnisinterpretation und -feedback
Güte der Testverfahren
Ausgewählte Symposien
Ausgewählte Publikationen




Unsere Ziele


Academic-tests wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegründet, um wissenschaftlich fundierte Diagnoseinstrumente schneller, einfacher und kostengünstiger für Forschung und Diagnostik verfügbar zu machen.

Das Verlagsprojekt ist ein Nebenprojekt von unserem internationalen Forschungsprojekt mit Ursprung an der Universitätsklinik Basel / Schweiz (UPK), Forschungsabteilung Kinder- und Jugendpsychiatrie. Unser Ziel war und ist die Erforschung beginnender Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter. Damit wollen wir die Früherkennung und frühe Behandlung von Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter fördern, um die Situation dieser stark belasteten Patientengruppe zu verbessern.
Der erste Schritt der Früherkennung ist eine reliable und valide Erfassung der entsprechenden pathologischen Merkmale. Daher musste der erste Schritt unserer Bemühungen die Entwicklung von neuen Testverfahren sein, die sowohl den modernen diagnostischen Modellen entsprechen als auch sprachlich spezifisch für das Kindes- und Jugendalter entwickelt sind.

Im Laufe der Jahre haben wir drei verschiedene Fragebogeninstrumente zur Früherkennung von Persönlichkeitsstörungen entwickelt, die den neuen Ansatz des Schweregrads von Beeinträchtigungen in basalen Persönlichkeitsfunktion speziell für Jugendliche umsetzen, angelehnt an die Beschreibungen des AMPS (Alternatives Modell für Persönlichkeitsstörungen) im DSM-5 / Forschungssektion (APA, 2013), an das psychodynamisch fundierte Diagnostiksystem für das Kindes- und Jugendalter (AK OPD-KJ-2, 2013) und an den damaligen Entwurf für das neue ICD-11 (WHO, beta draft 2016).
Alle diese drei neuen diagnostischen Klassifikationssysteme kommen trotz unterschiedlicher Ausgangspunkte zu einer sehr ähnlichen grundlegenden Neukonzeption: Persönlichkeitsstörungen werden nun als ein Kontinuum von keiner bis schwerer Beeinträchtigung im basalen Funktionsniveau der Persönlichkeit angesehen, das mit einem Schweregradscore ausgedrückt werden kann. Unabhängig von eventuellen Typen, unabhängig von einzelnen Funktionsbereichen (selbst-bezogen, sozial-bezogen etc.) oder weiteren Merkmalen.
Bei der Testentwicklung lag der Fokus auf der klinischen Validität der Inventare, in allen Phasen waren diagnostizierte Patient*innen mit Persönlichkeitsstörungen Teil der Stichprobe und die Trennfähigkeit von Items und Skalen zwischen gesunden und beeinträchtigten Personen war das Hauptkriterium.





Aber die schönsten hoch-wissenschaftlichen Diagnosemodelle und Inventare nützen den Betroffenen nichts, wenn sie nicht für die tägliche diagnostische Arbeit in Praxen und Kliniken gut aufbereitet und möglichst einfach und schnell zur Verfügung gestellt werden. Dies ist das Ziel von unserem Selbstverlag academic-tests. Wenn Sie Anregungen für Verbesserungen haben, schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular.




Persönlichkeitsstörungs-Diagnostik im ICD-11


In 2022 wird das ICD-11 (International Classification of Diseases; WHO, 2018) offiziell international mandatorisch werden. Von da ab wird sich die Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen (PS) stark verändern.


Keine getrennten diagnostischen Kriterien für Persönlichkeitsstörungen je Typus mehr = Eine einheitliche Systematik von Persönlichkeitspathologie mit Kernbeeinträchtigungen


Der erste Schritt in der Diagnostik bleibt gleich: es wird das Vorliegen der allgemeinen Kriterien von PS überprüft.
Liegen diese vor, soll im zweiten Schritt der Schweregrad funktionaler Beeinträchtigungen dimensional eingeschätzt werden. Diese Einschätzung soll auf Basis von etwaigen Problemen im Funktionsniveau in Bezug auf Aspekte des Selbst (z.B. Identität, Realistische Selbsteinschätzung, Selbstwert und Selbststeuerung) und in Bezug auf Aspekte interpersoneller Dysfunktion (z.B mangelnde Fähigkeit, die Sichtweise anderer zu verstehen, Konflikte in Beziehungen zu bewältigen, nahe und wechselseitig befriedigende Beziehungen herzustellen und aufrecht zu erhalten) getroffen werden.
Diese sollen zu weiteren sozio-psychologischen Gegenebenheiten gewichtet werden. Die früheren Typen von PS spielen keine Rolle mehr. Die verschiedenen Kriterienlisten pro Störungstyp (paranoid, dissozial, ängstlich …) werden durch die allgemeine Schweregradeinschätzung im Funktionsniveau abgelöst.

Liegen dauerhafte relevante Beeinträchtigungen in gleichzeitig mehreren Funktionsbereichen vor, begründet sich darauf die Diagnose Persönlichkeitsstörung (leicht, mittelgradig, schwer). Subklinisch kann von Persönlichkeitsschwierigkeiten gesprochen werden.




Zusätzlich zur globalen ist auch eine spezifische Schweregradeinschätzung für die einzelnen Bereiche und Aspekte möglich. Dies kann wertvolle Informationen zur Differentialdiagnostik und Therapieplanung ergeben. Sind nur einzelne Funktionsbereiche deutlich beeinträchtigt (z.B. nur die Selbststeuerung oder nur die Empathie), können fundiert andere Diagnosen in Betracht gezogen werden, die typischerweise mit diesen Einzelaspekten in Verbindung stehen (etwa Depression, Störung des Sozialverhaltens etc.).



Besonders in der Phase der Umstellung auf die neue diagnostische Leitlinie kann eine orientierende Testdiagnostik z.B. mit Fragebögen zur Selbstbeantwortung sehr wertvoll sein, um eine Basis für die Einschätzung dieser neuen Konzeption von Persönlichkeitsfunktionen und eine empirisch fundierte Hilfestellung für die diagnostische Entscheidung zu erhalten.




Lebenszeitperspektive im ICD-11


Eine weitere fundamentale Neuerung ist die Lebenszeitperspektive des ICD-11: jegliche Störung soll von frühen Anzeichen und von möglichen Vorläufern bereits in der Kindheit her gedacht werden.


Keine getrennten diagnostischen Systeme für Kinder/Jugendliche und Erwachsene mehr = Eine einheitliche Systematik von Psychopathologie für alle Altersklassen


Dementsprechend ist für die Diagnose Persönlichkeitsstörung die Altersrestriktion aufgehoben, so dass diese Diagnose bereits im frühen Jugendalter vergeben werden kann, sofern die Kriterien erfüllt sind. Dies wird die Möglichkeiten deutlich verbessern, diesen stark belasteten Jugendlichen therapeutisch frühzeitig helfen zu können und sie zu einer der vielen neuen und sehr erfolgreichen speziellen Therapieformen (DBT-A, AIT, etc.) überweisen zu können.

Die detaillierte dimensionale Beschreibung von individuellen Stärken und Schwächen in verschiedenen Funktionsbereichen wird als der Schlüssel dazu angesehen, eine Stigmatisierung der Jugendlichen zu verhindern, die durch die frühere pauschale und kategoriale Typendiagnose „Persönlichkeitsstörung“ häufig Punkt von Kritik war und tendenziell dazu führte, dass die Diagnose trotz klarer Anzeichen formal vermieden wurde.

Durch diese Veränderungen wird auch im Kindes- und Jugendbereich die Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen breit Einzug halten.
Spezielle altersadaptierte Testverfahren für den Altersbereich 6 - 12 - 18 Jahre sind bereits in Validierung, um das Funktionsniveau im Elternurteil (LoPF-Q Eltern; OPD-KJ2-SF Eltern) und im Therapeut*innenurteil (LoPF-Q Therap) erheben zu können.




Vergleich von AIDA / LoPF-Q / OPD-KJ2-SF


Für die Praxis stellt sich natürlich die Frage, welches der drei recht ähnlichen Testverfahren am besten zu welchem Anwendungsfall passt. Hier ein kurzer Vergleich:

  • Das Verfahren LoPF-Q (mit den Skalen Identität, Selbststeuerung, Empathie/Prosozialität und Nähe/Bindung) ist konzeptionell sehr nah an den Beeinträchtigungsbeschreibungen des ICD-11. Dadurch fällt es leicht, die Ausprägungen in den Skalen direkt zur Fundierung der diagnostischen Entscheidung und eventuell als Bereicherung für die Therapieplanung heranzuziehen.

  • Das Verfahren OPD-KJ2-SF (mit den Skalen Steuerung, Identität, Interpersonalität, Bindung) basiert auf dem eigenständigen psychodynamisch fundierten Diagnosesystem OPD-KJ-2 und umfasst deshalb teilweise sehr unterschiedliche Einzelaspekte. Im Ergebnis vermögen diese Skalen aber genauso gut bei der Einschätzung eines PS Schweregrads zu unterstützen. Deshalb kann die Entscheidung, ob LoPF-Q oder OPD-KJ2-SF verwendet werden soll, rein nach persönlicher Affinität zu den verschiedenen Denkschulen getroffen werden.

  • Das Verfahren AIDA (mit der Gesamtskala Identitätsdiffusion und mehreren Subskalen) ist speziell zur differenzierten und detaillierten Einschätzung von klinisch relevanter Identitätsproblematik empfehlenswert. Diese ist im Jugendalter oft dominant bei der Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen. Von besonderer Relevanz ist sie beim Borderline-Typus, der als einziger spezieller Typus in der ICD-11 beibehalten wird (Borderline-Qualifier; Identitätsstörung als Kriterium).



Ergebnisinterpretation und -feedback


Das Angebot von academic-tests richtet sich an qualifizierte Berufsgruppen, die erfahren und ausgebildet in der Anwendung wissenschaftlicher Testverfahren zur Einzelfalldiagnostik sind.
Unser Ansatz ist es aber, hoch qualitative Psychodiagnostik durch eine leichte und bequeme Anwendbarkeit in die alltägliche praktische Anwendung zu bringen. Die Ergebnisprofile von academic-tests sind konkret und eindeutig gehalten. Sie sollen sowohl die konkrete diagnostische Entscheidungsfindung empirisch fundiert unterstützen, als auch eine detaillierte Ergebnisinterpretation für z.B. die Begutachtung, die Therapieplanung, das Ergebnisfeedback und die Psychoedukation für Patient*innen und Eltern erleichtern.

Deshalb kann in Versorgungspraxen oder Kliniken prinzipiell auch geschultes und supervidiertes Personal die Testdiagnostik übernehmen.


  • Die klare Ergebnisaufbereitung mit T-Wert-Bändern, die die Ausprägung von repräsentativen Schulpopulationen direkt vergleichend abbilden, gibt eine empirisch fundierte Grundlage für die Ergebnisdokumentation und –interpretation.

  • Eine zusätzliche kombinierte Betrachtung der Auffälligkeiten in den verschiedenen Funktionsbereichen, gibt eine empirisch fundierte Hilfestellung für die konkrete diagnostische Entscheidung.

  • Zusätzliche Ausformulierungen der Ergebnisse im Report in positiver Sprache unterstützen direkt den Ansatz der Psychoedukation und können eine gute Grundlage für ein Ergebnisfeedback an die Patient*innen und Eltern sein.

  • Da wahlweise nicht nur eine Testung, sondern auch der Ergebnisreport in allen verfügbaren Sprachen erstellt werden kann, ist auch für fremdsprachige Patient*innen und deren Eltern ein direktes Ergebnisfeedback möglich.

  • JETZT NEU: Erhalten Sie auf Wunsch - zusätzlich zum normalen Experten-Ergebnisreport - einen weiteren vereinfachten Jugend-Ergebnisreport in direkter jugendgerechter Sprache (aktuell für den Test LoPF-Q möglich), um eine praktische Grundlage für Ihre (online) Ergebnisrückmeldung an Patient*innen und Eltern zur Hand zu haben.

  • BEISPIEL LOPF-Q JUGEND-ERGEBNISREPORT


Gerade in diesen schwierigen Zeiten mit langen Wartezeiten kann durch Psychodiagnostik und Ergebnisfeedback ein positiver Zusatznutzen für die Patientinnen und Patienten erreicht werden.

Viele Patientinnen und Patienten fühlen sich durch die Beantwortung von eindeutig pathologiebezogenen Fragen persönlich „gesehen“, gefragt und eingebunden. Besonders, wenn sie in der quälenden Situation sind, auf einer Warteliste für einen Therapieplatz zu stehen, können sie dadurch das versichernde Gefühl bekommen, dass schonmal „etwas passiert“.

Ein wertschätzendes Ergbenisfeedback-Gespräch baut Kommunikation auf und bietet die Möglichkeit für Psychoedukation und kleine positive Impulse. Dies kann ein stückweit über die Zeit retten. In diesem Sinne sind alle niederschwelligen Angebote an junge Menschen wertvoll, die helfen können, lange Wartezeiten sinnvoll zu überbrücken.




Güte der Testverfahren


Seit 2012 unterstützen wir internationale Forschungsteams bei der Entwicklung kultur-adaptierter Versionen unserer Tests, damit sie diese für eigene Grundlagen- oder Therapieeffizienzforschung verwenden können.

Wir sind der Auffassung, dass solche aus der Grundlagenforschung heraus entstandenen Tests möglichst rasch, günstig und unkompliziert für die praktische Anwendung durch qualifizierte Berufsgruppen verfügbar sein sollten.


Deshalb wurde der Verlag academic-tests als universitäres "Spin-Off" der Universitätsklinik Basel gegründet. Er wird geführt von der Leiterin der Forschungsgruppe „Phänotypisierung gesunder und beeinträchtigter Persönlichkeitsentwicklung im Kindes- und Jugendalter“ Dr. Kirstin Goth.

Die hier angebotenen Tests erfüllen sämtlich strenge Gütekriterien sorgfältiger Testkonstruktion, wie sie von der ITC (International Test Commission) empfohlen werden.
Jede einzelne Sprachversion wurde von Forschungsgruppen vor Ort in Kommunikation mit den Originalautoren kultur-adaptiert übersetzt, in Betatests und Pilottests empirisch überprüft und verbessert, in Haupttests klinisch validiert und an landesspezifischen repräsentativen Schulstichproben normiert. Jede Sprachversion muss eigenständig gute Reliabilitäts- und Validitätskennwerte aufweisen, um bei academic-tests integriert zu werden.

In den Kurzmanualen sind die Basiskennwerte zu finden, Detailergebnisse werden von den Autor*innen in Form von wissenschaftlichen Artikeln veröffentlicht. Insbesondere die Erforschung der klinischen Anwendbarkeit neuer Testversionen bei diversen Psychopathologien und zur Übereinstimmung mit verwandten Konstrukten ist kann noch nicht als abgeschlossen gelten sondern ist hochaktuell.


Wenn Sie selbst mit einem hier veröffentlichten Test forschen möchten, können Sie einfach das Forschungs Test-Set anfragen.

Wenn Sie selbst Autor oder Autorin eines solchen Tests aus dem Bereich Psychodiagnostik sind und Interesse an unserem Vertriebskonzept haben, können Sie sich gerne mit uns in Kontakt setzen.



Ausgewählte Symposien


Wir kooperieren mit internationalen Forschungsteams, die sich mit Persönlichkeitsstörungen befassen und organisieren gemeinsame Symposien auf den einschlägigen Fachkongressen (z.B. IACAPAP, ESCAP, DGKJP, ESSPD, ISSPD).
Wir unterstützen aktiv die Organisation GAP, die Global Alliance for Prevention and Early Intervention for BPD.


2017 – ESCAP, Geneva
Title: Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA): Psychometric properties of different culture-adapted test versions and generalizability of the clinical validity to detect PD in adolescence

  • Psychometric Properties of the final Spanish Mexican cultural adapted version of the Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA)
    Moises Kassin; Mexico
  • Assessment of Identity in a Kosovarian sample
    Aferdita Uka; Kosovo
  • Impairment of identity development in adolescents with non-suicidal self-injury and suicide attempts - the preliminary results of a clinical population study with AIDA Croatia
    Nela Ercegović, Vlatka Boričević Maršanić, Zoran Juretić, Darko Marčinko; Croatia
  • Convergent validity of the Serbian version of the Assessment of Identity Development in Adolescents (AIDA) questionnaire
    Marko Kalanj, Nenad Rudić, Jelena Radosavljev-Kirćanski, Željka Košutić; Serbia
  • Psychometric properties of a culture-adapted Arabic version of AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence) in Tunisia
    Zeineb Abbes Ghorbel, Ghofrane Ben Alaya, Asma Bouden; Tunisia
  • Reliability and Validity Study (cultural adaptation) of the “Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA)” inventory for Turkish adolescents
    Zeynep Tüzün, Devrim Akdemir, Dilşad-Foto Özdemir, Ece Ataman, Füsun Çuhadaroğlu Çetin; Turkey




2017 – ISSPD, Heidelberg
Title: Identity and (PD)-pathology in adolescence

  • Identity disturbance in adolescents with BPD: A comparison with psychiatric and healthy controls
    Carla Sharp & Salome Vanwoerden; USA
  • Detecting BPD in adolescents - sensitivity and specificity of the screening questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence)
    Goth K, Möhler E, Wöckel, L; Switzerland, Germany
  • Dissociative Psychopathology and Identity Development - Findings from a large clinical adolescent sample
    Möhler E., Dixius A., Kachel C., Beege, I.; Germany
  • A question of identity? Influence of a standardized DBT-A-therapy program on the identity of adolescent patients with emotion regulation disorders
    Andrea Dixius, Inka Beege, Eva Möhler; Germany
  • Identity of adolescents in a Mexican prison population – a comparative study
    Moises Kassin; Mexico




2018 – IACAPAP, Prague
Title: Screening for Personality Disorders in adolescence - Psychometric properties of different culture-adapted versions of “AIDA” (Assessment of Identity Development in Adolescence)

  • Who am I? The specifics of AIDA in Czech Republic
    Petra Šimečková, Irena Smetáčková, Czechia
  • Bulgarian Adaptation of AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence)- Psychometric Properties in School and Clinical Sample
    Anca Bistrian, Svetla Staykova, Atanaska Avramova, Dimiter Terziev, Nadia Polnareva; Bulgaria
  • Examining the Lithuanian version of the AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence): Identity pathology in clinically referred vs non-referred adolescents
    Rasa Barkauskiene, Tija Rageliene; Lithuania
  • The psychometric properties of the Hungarian adaptation of AIDA – experiences with a non-clinical sample
    Adrienn Rivnyák, Gábor Nagy, Adrien Bóna, András Láng; Hungary
  • Russian version of AIDA: results of the pilot study
    Zvereva N.V., Zvereva M.V., Voronova S.S.; Russia




2019 – ESCAP, Vienna
Title: Screening for personality disorders in adolescence by assessing impairments in identity development, personality functioning or personality Structure: Reliabilty, clinical validity and cultural comparability

  • Detecting (B)PD in adolescence using the AIDA and the LoPF-Q 12-18: Cut-offs from Swiss-German clinic and school populations and empirical congruence between the new dimensional approach and the traditional categorical (ICD-10) diagnostics of PD
    Goth K, Sevecke K, Izat Y, Huss M, , Moehler E, Kaess M, Schmeck K; Switzerland , Austria, Germany presentation Goth et al., ESCAP 2019.
  • Personality functioning assessed with the LoPF-Q 12-18 in adolescents with Antisocial and Narcissistic Personality Disorder
    M. Birkhölzer, K. Goth, K. Schmeck; Switzerland
  • AIDA in a Lithuanian sample of adolescents: Levels of identity pathology and borderline personality symptoms
    R. Barkauskiene; Lithuania
  • Validation of the Italian version of AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence)
    A. Musetti, G. Giammarresi; Italy
  • Psychometric properties of a cultural adapted version of the Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA) in Panama
    S. González; Panama
  • The self-rating questionnaire OPD-CA2-SQ to assess personality structure in a child and adolescent psychiatric sample
    R. Weissensteiner; Austria
  • Assessment of identity development in Tunisian adolescents
    Z. Abbes Ghorbel, Ghofrane Ben Alaya, Asma Bouden; Tunisia
  • First results of the study “Personality functioning and structure in adolescence” using the questionnaires AIDA, LoPF-Q 12-18 and OPD-CA2-SQ in a Slovenian school and clinic sample
    S. Plakolm, H. Kumperscak; Slovenia






Ausgewählte Publikationen


Hier sind einige aktuelle Empfehlungen. Bitte beachten Sie auch die aktualisierten Publikationslisten jeweils spezifisch zu den verschiedenen Sprachversionen der Testverfahren, die im Testkatalog einzeln aufgelistet sind (z.B. hier).

  • Feulner J, Haid-Stecher N, Fleischmann S, Fuchs M, Kathrin Sevecke K (2018). Zur Diagnostik und Therapie der Identitätsdiffusion im Kindes- und Jugendalter. Prax. Kinderpsychol. Kinderpsychiat., 67, 624-638.
  • Goth, K., Birkhölzer, M. & Schmeck, K. (2018). Assessment of Personality Functioning in Adolescents with the LoPF-Q 12-18 Self-Report Questionnaire. Journal of Personality Assessment, 100:6, 680-690.
  • Schmeck, K., & Goth, K. (2018). Diagnostische Verfahren im Kinder- und Jugendbereich. In G. Berberich, M. Zaudig, C. Benecke, H. Sass, & J. Zimmermann (Eds.), Persönlichkeitsstörungen – Update zu Theorie und Therapie (pp. 83-95).

  • Both, L. M., Benetti, S. P. da C., & Goodman, G. (2019). Reflective function and identity in adolescents with clinical and nonclinical symptoms. Trends in Psychiatry and Psychotherapy, 41(2), 176–185. DOI: 10.1590/2237-6089-2018-0067
  • Schrobildgen, C., Goth, K., Weissenseiner, R., Lazari,O & Schmeck, K. (2019). Der OPD-KJ2-SF– Ein Instrument zur Erfassung der Achse Struktur der OPD-KJ-2 bei Jugendlichen im Selbsturteil. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, online May2019.
  • Sevecke, K., Haid-Stecher, N., Goth, K. Bock, A., Krischer, M.K. (2019). Zeit für etwas Neues? Paradigmenwechsel für die Persönlichkeitsstörung im ICD-11. Überblick und Chancen für das Jugendalter. Persönlichkeitsstörungen Theorie und Therapie, 4/19, 299-309.
  • Valdés N, Hernández C, Goth K, Quevedo Y & Borzutzky A (2019). ADAPTATION, VALIDATION OF THE CHILEAN VERSION OF A QUESTIONNAIRE FOR ASSESSING THE IDENTITY DEVELOPMENT IN ADOLESCENTS (AIDA). Clinica Psicologica, 28(5), p.610-623. DOI: 10.24205/03276716.2019.1144.

  • Gander M, Buchheim A, Bock A, Steppan M, Sevecke K, and Goth K (2020). Unresolved Attachment Mediates the Relationship Between Childhood Trauma and Impaired Personality Functioning in Adolescence. Journal of Personality Disorders. e-View Ahead of Print. DOI: 10.1521/pedi_2020_34_468
  • Haid-Stecher N, Fuchs M, Ortner N, Sevecke K (2020). TransIdentität - Die Entwicklung der Identität bei transidenten Jugendlichen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 69(6):541-553. DOI: 10.13109/prkk.2020.69.6.541
  • Obimakinde AM, Omigbodun O. (2020). The association between identity status, perceived parenting strategies, and mental health of in-school adolescents in South-West Nigeria: A descriptive survey. J Mental Health Hum Behav;25:21-6
  • RIVNYÁK A, LÁNG A, PÉLEY B, NAGY G, NAGY E, BÓNA A, GOTH K (2020). IDENTITÁSFEJLŐDÉS FELMÉRÉSE SERDÜLŐKORBAN KÉRDŐÍV MAGYAR ADAPTÁCIÓJA (AIDA-HUNGARY) SERDÜLŐK NEM KLINIKAI MINTÁJÁN. Magyar Pszichológiai Szemle, 75.2/15. 247–269. DOI: 10.1556/0016.2020.00015
  • Schlüter-Müller S, Birkhölzer M, Jung E, Schmeck K (2020). Adolescent Identity Treatment bei Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter. Psychotherapeut, 65:383–389.
  • Timler A, McIntyre F, Bulsara C, Rose E & Hands B (2020). The Influence of Motor Competence on Adolescent Identity Health: A Mixed Method Study. Research Quarterly for Exercise and Sport, 91:1, 1-14, DOI: 10.1080/02701367.2019.1643821
  • Weber EC, Seiffge-Krenke I, Goth K, Sarrar L (2020). Psychische Struktur, intrapsychische Konflikte und Abwehrstile in der Adoleszenz. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 69:7, 666-683. https://www.vr-elibrary.de/doi/abs/10.13109/prkk.2020.69.7.666

  • Barkauskiene R, Skabeikyte G, Gervinskaite-Paulaitiene L (2021). Personality pathology in adolescents as a new line of scientific inquiry in Lithuania: mapping a research program development. Current Opinion in Psychology. Volume 37, Pages 72-76. Epub ahead.DOI: 10.1016/j.copsyc.2020.08.011
  • Birkhoelzer M, Schmeck K, Goth K (2021). Assessment of Criterion A. Current Opinion in Psychology. Volume 37, Pages 98-103. Epub ahead. DOI: 10.1016/j.copsyc.2020.09.009
  • Cosgun, S., Goth, K. & Cakiroglu, S. (2021). Levels of Personality Functioning Questionnaire (LoPF-Q) 12–18 Turkish Version: Reliability, Validity, Factor Structure and Relationship with Comorbid Psychopathology in a Turkish Adolescent Sample. J Psychopathol Behav Assess. https://doi.org/10.1007/s10862-021-09867-2
  • Alessandro Musetti, Giuseppina Giammarresi, Kirstin Goth, Antonino Petralia, Rita Barone, Renata Rizzo, Ilaria Concas, Arianna Terrinoni, Consuelo Basile, Chiara Di Maggio, Felipe Lopez, Grazia Terrone, Alessia Alessandra, Mattia Messena, Chiara Imperato, Federica Sibilla, Luca Caricati, Tiziana Mancini, Paola Corsano & Eugenio Aguglia (2021). Psychometric Properties of the Italian Version of the Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA), Identity, DOI: 10.1080/15283488.2021.1916748



Besonders empfehlen möchten wir die Sonderedition der Zeitschrift Current Opinion in Psychology zu Personality Pathology: Developmental Aspects (2021) editiert von Carla Sharp, Andrew Chanen und Marialuisa Cavelti. Viele der Artikel sind online abrufbar.

Einladen möchten wir Sie zur Sonderedition der Zeitschrift Frontiers in Psychiatry Dimensional Assessment of Personality Disorders in Young People: A Closer Look on Personality Functioning in Younger Ages, Different cultures, and Various Clinical Settings (editiert von Goth, Birkhoelzer, Kumperscak & Schmeck), die Anfang 2022 erscheinen soll.