AIDA

(Assessment of Identity Development in Adolescence) -
Identität im Jugendalter


Allgemeine Beschreibung


Das Verfahren AIDA erfasst die Identitätsentwicklung im Sinne von Beeinträchtigungen im Funktionsniveau der Persönlichkeit bei Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in Selbstbeantwortung (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand). Die Durchführung dauert ungefähr 10-15 Minuten. Der Test ermöglicht eine dimensionale Differenzierung zwischen gesunder Identitätsintegration und einer schweren Identitätsdiffusion, welche mit einem hohen Risiko einer vorliegenden Persönlichkeitsstörung (PS) verbunden sein soll, insbesondere einer Borderline PS.
Der Test ist prinzipiell auch bei jungen Erwachsenen anwendbar, insbesondere bei Verdacht auf eine dysfunktionale nicht-altersgerechte Entwicklung. Spezifische Normierungsstudien sind für viele Sprachversionen in Durchführung (AIDA 19+).

Das AIDA-Modell wurde von einer universitären Forschungsgruppe aus der Schweiz (Universitätsklinik Basel) in Zusammenarbeit mit Klinikern aus Deutschland und Amerika entwickelt. Es reflektiert den Ansatz des alternativen Modells zur Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen (AMPS) des DSM-5, der in sehr ähnlicher Weise für das ICD-11 übernommen wurde: Persönlichkeitsstörungen (PS) sollen zukünftig diagnostiziert werden, indem Probleme in den Persönlichkeitsfunktionen bzgl. Aspekten des Selbst und / oder des zwischenmenschlichen Funktionsniveaus dimensional beurteilt werden sollen. Gemeinsam mit anderen Faktoren sollen Beeinträchtigungen im Funktionsniveau gewichtet und zu einer Schweregradeinschätzung verdichtet werden.
Zur konkreten Ausgestaltung des AIDA-Modells wurden aus verschiedenen Denkschulen solche Aspekte von Identitätsentwicklung aufgenommen, die sich empirisch als klinisch valide in der Beschreibung relevanter Beeinträchtigungen gezeigt hatten. Das Konstruktionsziel war die Erfassung des komplexen Konstrukts Identitätsentwicklung durch einen einzigen aber gleichzeitig breit fundierten gemeinsamen Faktor „Identitätspathologie“. Ein besonderer Fokus lag auf der Entwicklung von Items für den Fragebogen zur Selbsteinschätzungen, die kurz, eindeutig und einfach zu verstehen sind und die inhaltlich klar eine dimensionale Variation von „gesund-zu-beeinträchtigt“ repräsentieren.

Um die Kriteriumsvalidität des AIDA zu beurteilen, sollte die klinische Validität analysiert werden, da dies als zentrales psychometrisches Kriterium für ein pathologiebezogenes Instrument angesehen werden kann. Der beste und einfachste Weg hierfür ist der Vergleich der AIDA-Skalenwerte zwischen „gesunden oder allgemeinen Stichproben“ und „beeinträchtigten oder Patientenstichproben“. Um die Annahme zu überprüfen, ob die AIDA-Scores tatsächlich klinisch relevante Funktionsniveaus widerspiegeln, sollten psychiatrische Patientenstichproben bedeutsam höhere Scores (die eine höhere Beeinträchtigung widerspiegeln) aufweisen als gesundeStichproben. In Anbetracht der klinischen Standardbeschreibungen und diagnostischen Kriterien sollten die stärksten Ausprägungen von Identitätspathologie in Patientenproben mit diagnostizierter Borderline-Persönlichkeitsstörung gefunden werden können.

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion wird aus der Summe aller 58 Items gebildet, die auf einer 5-stufigen Skala beantwortet werden (von 0=nein bis 4=ja). Sie ist deskriptiv in die zwei Bereiche Diskontinuität und Inkohärenz (Skalen) unterteilt, die jeweils drei inhaltliche Aspekte (Subskalen) der Identitätsentwicklung umfassen. Dies reflektiert die theoretischen Wurzeln und die Komplexität des Konzepts. Die Unterteilung des Gesamtwertes erleichtert eine differenzierte Ergebnisinterpretation und spezifische Therapieplanung für die Einzelfalldiagnostik. Für ein screening ist die Betrachtung des Gesamtwerts ausreichend.

Die Items sind in Richtung Pathologie codiert, hohe Werte sprechen also für eine hohe Beeinträchtigung. Bei überdurchschnittlich ausgeprägten Werten (T-Werte über 60 bzw. über 70) liegt ein begründeter Verdacht auf das Vorliegen oder auf eine sich entwickelnde Persönlichkeitsstörung vor.
Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung erfordert aber natürlich einen sorgfältigen, gründlichen und verantwortungsvollen diagnostischen Prozess, der verschiedene Perspektiven wie etwa klinische Betrachtung, Selbstauskunft und Fremdauskunft kombinieren sollte. In diesem Sinne kann ein Fragebogen zur Selbstbeantwortung keinesfalls eine ausreichende Grundlage sein, Punktwerte im klinisch relevanten Bereich können aber ein wertvoller Baustein sein und die Empfehlung für eine vertiefte Diagnostik mit z.B. einem klinischen Interview begründen.

AIDA Beispielprofil (.pdf)
AIDA Beispielprofil 2 (.pdf)
AIDA Modell (.pdf)


Testversion AIDA Deutschsprachig


AIDA German version © 2018 academic-tests, Authors: Goth K & Schmeck K


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter); Selbstbeantwortung


Zitierung:

Goth K & Schmeck K (2018). Das Inventar AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence) Deutschsprachige Version: Ein Fragebogen zur Selbstbeantwortung für die Erfassung der Identitätsentwicklung im Jugendalter - Kurzmanual. Offenbach: academic-tests. https://academic-tests.com

Goth K & Schmeck K (2018). AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence) German Version: A self-report questionnaire for measuring identity development in adolescence - Short manual. Offenbach: academic-tests. [German] https://academic-tests.com


Entwicklung:

Die Testversion AIDA Deutschsprachig wurde an der Universitätsklinik Basel / Schweiz (UPK) nach den Prinzipien der deduktiven Testkonstruktion aus dem AIDA-Modell entwickelt und in Zusammenarbeit mit Schulen, Kliniken und Praxen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich erprobt und validiert. Der Test wurde anhand einer nach Alter und Geschlecht ausgewogenen gemischten Stichprobe von N= 305 Schülerinnen und Schülern und N= 52 Patientinnen und Patienten konstruiert (Goth et al., 2012) und an einer ebenso ausgewogenen gemischten Stichprobe von N= 1437 Schülern und N= 140 Patienten validiert (Goth et al., 2016).


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .94 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .87 und .92 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .69 und .84 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors "Identitätspathologie".


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit relevanter Effektgröße zwischen der Schulstichprobe und der Patientenstichprobe. Zwischen der Schulstichprobe und einer Patientenstichprobe mit SKID-II diagnostizierter Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS; N= 25) trennte der AIDA Gesamtwert mit einer sehr großen Effektstärke von d = 2.6 Standardabweichungen. Die Differenz zu Patienten mit anderen PS erreichte eine Effektstärke von d = 2.0, zu Patienten ohne PS (mit externalisierenden und/oder internalisierenden Störungen) eine Effektstärke von d = 0.9 (d > 0.8 entspricht einem großen Effekt). Dies spricht für die Relevanz der Gesamtskala Identitätsdiffusion des AIDA, um Beeinträchtigungen bei vorliegenden Persönlichkeitsstörungen beschreiben und unterscheiden zu können.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

AIDA Deutschsprachig wurde mittels einer nach Alter und Geschlecht ausgewogenen Stichprobe von N= 2381 Schülerinnen und Schülern aus 11 Schulen verschiedener Typen und Gegenden aus Deutschland und der Schweiz normiert. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht, Alter oder besuchtem Schultyp. Die äquivalente Anwendbarkeit in Österreich hat sich in einer Studie an Schule und Klinik gezeigt (Stecher et al., 2018). Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen deutschsprachigen Ländern empfohlen werden.
Zusätzlich zu T-Normen werden die oberen 95% Konfidenzintervalle der mittleren Rohwerte einer erweiterten klinischen Stichprobe von N= 125 mit SKID-II diagnostizierten jugendlichen Patientinnen und Patienten mit Borderline Persönlichkeitsstörung zur Einordnung von Extremwerten angegeben.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Birkhölzer M, Goth K, Schrobildgen C, Schmeck K, Schlüter-Müller S (2015): Grundlagen und Praktische Anwendung des Assessments of Identity Development in Adolescence (AIDA). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 64, 584-600.
  • Feulner J, Haid-Stecher N, Fleischmann S, Fuchs M, Kathrin Sevecke K (2018). Zur Diagnostik und Therapie der Identitätsdiffusion im Kindes- und Jugendalter. Prax. Kinderpsychol. Kinderpsychiat., 67, 624-638.
  • Goth K, Foelsch P, Schlüter-Müller S, Birkhölzer M, Jung E, Pick O, Schmeck K. (2012). Assessment of identity development and identity diffusion in adolescence - Theoretical basis and psychometric properties of the self-report questionnaire AIDA. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, 6:27.
  • Goth K, Foelsch P, Schlüter-Müller S & Schmeck K (2016). Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA) Research manual. Department of Child and Adolescent Psychiatry, Psychiatric University Clinics (UPK) Basel.
  • Haid-Stecher N, Fuchs M, Ortner N, Sevecke K (2020). TransIdentität - Die Entwicklung der Identität bei transidenten Jugendlichen. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 69(6):541-553. DOI: 10.13109/prkk.2020.69.6.541
  • Jung E, Pick O, Schlueter-Mueller S, Schmeck K, Goth K (2013). Identity development in adolescents with mental problems. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, 7:26.
  • Schrobildgen, C., Birkhölzer, M., Schmeck, K., Goth, K. (2014). Diagnostik von Identitäts- und Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie, 2, 09-12.
  • Schlüter-Müller S, Goth, K, Jung E, Schmeck K (2015). Assessment and treatment of identity pathology in adolescence. Scandinavian Journal of Child and Adolescent Psychiatry and Psychology (SJCAPP) , Special Issue: Personality Disorders in Adolescence, 3(1), 63-70.
  • Schlüter-Müller S, Birkhölzer M, Jung E, Schmeck K (2020). Adolescent Identity Treatment bei Persönlichkeitsstörungen im Jugendalter. Psychotherapeut, 65:383–389.
  • Schmeck, K., Schlüter-Müller, S., Foelsch, P.A. & Doering, S. (2013). The role of identity in the DSM5 classification of personality disorders. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health, 7:27.
  • Seiffge-Krenke I & Escher FJ (2018). Was ist noch „normal“? Mütterliches Erziehungsverhalten als Puffer und Risikofaktor für das Auftreten von psychischen Störungen und Identitätsdiffusion. Z Psychosom Med Psychother, 64, 128-143.
  • Stecher, N., Bock, A., Fleischmann, S., Fuchs, M. & Sevecke, K. (2018). Identitätsdiffusion in der Adoleszenz - Zusammenhänge mit erinnerten belastenden Kindheitserfahrungen. Persönlichkeitsstörungen - Theorie und Praxis, 215 - 224.
  • Zimmermann R et al. (2018). A design for process-outcome psychotherapy research in adolescents with Borderline Personality Pathology. Contemporary Clinical Trials Communications, 12, 182–191.
    https://doi.org/10.1016/j.conctc.2018.10.007


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Englisch USA


AIDA English USA © 2018 academic-tests, Authors: Goth K & Schmeck K, co-authors: Sharp C, Vanwoerden S, Odom A & Foelsch P


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Sharp C, Vanwoerden S, Odom A, Foelsch P (2018). Culture-adapted version English USA of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) - Short manual. Offenbach: academic-tests. https://academic-tests.com.


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Englisch USA wurde von zwei Teams entwickelt. Pamela Foelsch und Anna Odom vom Weill Medical College of Cornell University New York entwickelten die erste Adaption und führten den Pilottest durch. Carla Sharp und Salome Vanwoerden von der University of Houston erarbeiteten basierend darauf Testverbesserungen und führten den Haupttest durch. Die finale Testversion wurde anhand einer gemischten Stichprobe von N= 141 Schülerinnen und Schülern und N= 122 Patientinnen und Patienten konstruiert.


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .95 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .90 und .92 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .76 und .86 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors "Identitätspathologie".


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit relevanter Effektgröße zwischen der Schulstichprobe und der Patientenstichprobe. Zwischen der Schulstichprobe und einer Patientenstichprobe mit CIBPD (Childhood Interview for DSM-IV Borderline Personality Disorder) diagnostizierter Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS; N= 36) trennte der AIDA Gesamtwert mit einer großen Effektstärke von d = 1.3 Standardabweichungen. Dies spricht für die Relevanz der Gesamtskala Identitätsdiffusion des AIDA, um Beeinträchtigungen bei vorliegenden Persönlichkeitsstörungen beschreiben und unterscheiden zu können.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

AIDA Englisch USA wurde mittels einer Stichprobe von N= 141 Schülerinnen und Schülern aus dem Gebiet Houston normiert. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter. Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen englischsprachigen Ländern empfohlen werden.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Lind, M., Vanwoerden, S., Penner, F., & Sharp, C. (2019). Inpatient adolescents with Borderline Personality Disorder features: Identity diffusion and narrative incoherence. Personality Disorders: Theory, Research, and Treatment, 10(4): 389-393. http://dx.doi.org/10.1037/per0000338
  • Penner, F., Gambin, M., & Sharp, C. (2019). Childhood maltreatment and identity diffusion among inpatient adolescents: The role of reflective function. Journal of Adolescence.76: 65-74.


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Spanisch Mexico


AIDA Spanisch Mexico © 2019 academic-tests, Autoren: Goth K & Schmeck K, Ko-Autor: Kassin M


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Kassin, M (2019). Culture-adapted version Spanish Mexico of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) - Short manual. Offenbach: academic-tests. [Spanish]


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Spanisch Mexico wurde von Moises Kassin in Zusammenarbeit mit den Originalautoren entwickelt und in mehreren Pilottests an verschiedenen Schultypen, sowie in Jugendstrafanstalten und klinischen Einrichtungen der Region Mexico Stadt hinsichtlich der Verständlichkeit und der inhaltlichen Äquivalenz zur Originalversion optimiert. Der Haupttest wurde an einer gemischten Stichprobe aus N= 1390 Schülerinnen und Schülern und aus N= 31 jugendlichen Patientinnen und Patienten aus den Gebieten Mexico Stadt und Michoacán durchgeführt.


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .94 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .85 und .91 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .66 und .82 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors "Identitätspathologie".


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit einer großen Effektstärke von d = 1.5 Standardabweichungen zwischen der Schulstichprobe und einer nach DSM-IV mit BPS diagnostizierten Patientenstichprobe (N= 16). Dies spricht für die Relevanz des AIDA, um Beeinträchtigungen bei vorliegenden Persönlichkeitsstörungen beschreiben und unterscheiden zu können.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

AIDA Spanisch Mexico wurde mittels einer Stichprobe von N= 1390 Schülerinnen und Schülern aus dem Gebiet Mexico Stadt und Michoacán normiert. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter. Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen spanischsprachigen Ländern empfohlen werden.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Kassin, M., De Castro, F., Arango, I. & Goth, K. (2013). Psychometric properties of a culture-adapted Spanish version of AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence) in Mexico. Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health,7:25.


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Kroatisch


AIDA Kroatisch © 2019 academic-tests, Autoren: Goth K & Schmeck K, Ko-Autoren: Juretić Z, Boričević Maršanić V & Ercegović N


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Juretić Z, Boričević Maršanić V, Ercegović N (2019). Culture-adapted version Croatian of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) – Short manual. Offenbach: academic-tests. [Croatian]


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Kroatisch wurde von Zoran Juretić, Vlatka Boričević Maršanić und Nela Ercegović vom Psychiatrischen Hospital für Kinder und Jugendliche in Zagreb in Zusammenarbeit mit den Originalautoren entwickelt. Der Haupttest wurde an einer gemischten Stichprobe aus N= 294 Schülerinnen und Schülern und N= 105 jugendlichen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Die Gesamtstichprobe von N= 399 bestand aus 34,1% Jungen und 65,1% Mädchen, der Altersrange war 11-18 Jahre (Mittel 15.1, SD 1.6).


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .95 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .90 und .91 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .70 und .83 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung, entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors „Identitätspathologie”.


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit einer großen Effektstärke von d = 2.4 Standardabweichungen zwischen der Schulstichprobe und einer mit Borderline Persönlichkeitsstörung diagnostizierten Patientenstichprobe (N= 16). Dies spricht für die Relevanz des mit dem AIDA erfassten Konstrukts, Beeinträchtigungen zu beschreiben, die mit Borderline Persönlichkeitsstörungen assoziiert sind.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Landesspezifische Populationsnormen für die Version AIDA Kroatisch wurden mittels einer Stichprobe von N= 294 Schülerinnen und Schülern aus dem Gebiet um Zagreb erhoben. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Nela Ercegović, Ljubica Paradžik, Vlatka Boričević Maršanić, Darko Marčinko (2018). Nonsuicidal Self-Injury and Identity Development in Adolescents. Soc.psihijat., 46 (4), 457-470.


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Litauisch


AIDA Litauisch © 2020 academic-tests, Autoren: Goth K & Schmeck K, Ko-Autoren: Ragelienė T. & Barkauskienė R.


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Ragelienė T & Barkauskienė R (2020). Culture-adapted version Lithuanian of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) – Short manual. Offenbach: academic-tests. [Lithuanian]


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Litauisch wurde von Tija Ragelienė und Rasa Barkauskienė entwickelt. T. Ragelienė von der Mykolas Romeris Universität entwickelte die erste Version, führte den Pilottest durch und unterstützte die Datensammlung für den Haupttest. R. Barkauskienė von der Vilnius Universität erstellte die finale Version basierend auf den empirischen Ergebnissen und führte den Haupttest an einer Stichprobe von N= 746 Schülerinnen und Schülern und N= 57 jugendlichen Patientinnen und Patienten durch. Die Gesamtstichprobe bestand aus 42,8% Jungen und 57,2% Mädchen, der Altersrange war 12-18 Jahre (Mittel 15.9, SD 1.2).


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .94 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .86 und .91 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .67 und .84 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung, entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors „Identitätspathologie”.


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit einer großen Effektstärke von d = 1.7 Standardabweichungen zwischen der Schulstichprobe und einer Patientenstichprobe mit klinisch relevanten Zeichen von Identitätsdiffusion (N= 17). Dies spricht für die Relevanz des mit dem AIDA erfassten Konstrukts, Beeinträchtigungen zu beschreiben, die mit Persönlichkeitsstörungen assoziiert sein sollen.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Landesspezifische Populationsnormen für die Version AIDA Litauisch wurden mittels einer Stichprobe von N= 746 Schülerinnen und Schülern aus städtischen und ländlichen Gebieten Litauens erhoben. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Ragelienė, T., & Justickis, V. (2016). Interrelations of adolescent’s identity development, differentiation of self and parenting style. Psichologija, 53, 24–43.
  • Rasa Barkauskiene, Gabriele Skabeikyte, Lina Gervinskaite-Paulaitiene (2021). Personality pathology in adolescents as a new line of scientific inquiry in Lithuania: mapping a research program development. Current Opinion in Psychology. Volume 37, Pages 72-76. Epub ahead. https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2020.08.011


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Urdu


AIDA Urdu © 2020 academic-tests, Autoren: Goth K & Schmeck K, Ko-Autor: Aqeel M.


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Aqeel M. (2020). Culture-adapted version Urdu of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) – Short manual. Offenbach: academic-tests. [English]


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Urdu wurde von Muhammad Aqeel von der Foundation University Islambad, Rawalpandi Campus, Pakistan, entwickelt. Eine erste Version wurde in einem Pilottest erhoben und Modifikationen wurden basierend auf den Ergebnissen erarbeitet. Der Haupttest wurde mit einer kombinierten Stichprobe aus N= 501 Schülerinnen und Schülern und N= 20 jugendlichen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Die Gesamtstichprobe bestand aus 51,4% Jungen und 48,6% Mädchen, der Altersrange war 12-18 Jahre (Mittel 16.3, SD 1.9).


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .94 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .82 und .93 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .67 und .84 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung, entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors „Identitätspathologie”.


Validität:

Die AIDA Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit einer großen Effektstärke von d = 1.5 Standardabweichungen zwischen der Schulstichprobe und einer Patientenstichprobe (N = 11) mit diagnostizierten selbst-bezogenen Persönlichkeitsstörungen (Borderline und ängstlich-vermeidend). Dies spricht für die Relevanz des mit dem AIDA erfassten Konstrukts, Beeinträchtigungen zu beschreiben, die mit Persönlichkeitsstörungen assoziiert sind.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Landesspezifische Populationsnormen für die Version AIDA Urdu wurden mittels einer Stichprobe von N= 501 Schülerinnen und Schülern aus Rawalpandi und Islambad in Pakistan erhoben. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter. Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen Urdu-sprachigen Ländern empfohlen werden.



Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA Italienisch


AIDA Italian © 2020 academic-tests, Authors: Goth K & Schmeck K, co-authors: Giammaresi G & Musetti A


Anwendungsbereich:

12-18 Jahre (+/- 2 Jahre je nach Entwicklungsstand; bei dysfunktionalen Verläufen bis ins junge Erwachsenenalter);
Selbstbeantwortung


Zitierung:

Giammarresi G. & Musetti A. (2020). Italian culture-adapted version of the self-report questionnaire AIDA (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck) – Short manual. Offenbach: academic-tests. [Italian]


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA Italienisch wurde von einem Team entwickelt. Giuseppina Giammarresi (Psychiaterin an der ULSS 9 Infectious Diseases Center, Verona) und Alessandro Musetti (Universität Parma) teilten sich alle Schritte: erste Kultur-adaption, Pilottest, inhaltliche Überarbeitung und Haupttest an Schulen und Klinik. Der Haupttest wurde mit einer kombinierten Stichprobe aus N= 967 Schülerinnen und Schülern und N= 135 jugendlichen Patientinnen und Patienten durchgeführt. Die Gesamtstichprobe bestand aus 45,6% Jungen und 54,4% Mädchen, der Altersrange war 12-19 Jahre (Mittel 16.0, SD 1.8).


Reliabilität:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .94 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, .86 und .90 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und zwischen .68 und .81 für die Subskalenebene. Explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung, entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors „Identitätspathologie”.


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit einer großen Effektstärke von d = 1.5 Standardabweichungen zwischen der Schulstichprobe und einer Patientenstichprobe (N = 55) mit diagnostizierter Borderline Persönlichkeitsstörung. Die Diagnosen basierten u.a. auf dem Minnesota Multiphasic Personality Inventory-Adolescent (MMPI-A) und auf dem Psychodynamic Diagnostic Manual-2 (PDM-2). Dies spricht für die Relevanz der AIDA Gesamtskala, Beeinträchtigungen zu beschreiben, die mit Borderline Persönlichkeitsstörungen assoziiert sind.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Landesspezifische Populationsnormen für die Version AIDA Italienisch wurden mittels einer Stichprobe von N= 967 Schülerinnen und Schülern aus Nord, Süd und Zentralitalien erhoben. Es zeigten sich keine relevanten systematischen Unterschiede in den Testwerten in Abhängigkeit von Geschlecht oder Alter.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Alessandro Musetti, Giuseppina Giammarresi, Kirstin Goth, Antonino Petralia, Rita Barone, Renata Rizzo, Ilaria Concas, Arianna Terrinoni, Consuelo Basile, Chiara Di Maggio, Felipe Lopez, Grazia Terrone, Alessia Alessandra, Mattia Messena, Chiara Imperato, Federica Sibilla, Luca Caricati, Tiziana Mancini, Paola Corsano & Eugenio Aguglia (2021). Psychometric Properties of the Italian Version of the Assessment of Identity Development in Adolescence (AIDA), Identity, DOI: 10.1080/15283488.2021.1916748


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA 19+ Deutschsprachig


AIDA 19+ German version © 2018 academic-tests, Authors: Goth K & Schmeck K


Anwendungsbereich:

Junge Erwachsene ab 19 bis 25 Jahre (prinzipiell auch für ältere Personen anwendbar); Selbstbeantwortung


Zitierung:

Goth K & Schmeck K (2018). Das Inventar AIDA 19+ (Assessment of Identity Development in Adolescence) Deutschsprachige Version: Ein Fragebogen zur Selbstbeantwortung für die Erfassung der Identitätsentwicklung bei jungen Erwachsenen - Kurzmanual. Offenbach: academic-tests. https://academic-tests.com

Goth K & Schmeck K (2018). AIDA 19+ (Assessment of Identity Development in Adolescence) German Version: A self-report questionnaire for measuring identity development in young adulthood - Short manual. Offenbach: academic-tests. [German] https://academic-tests.com


Entwicklung:

Die Testversion AIDA 19+ Deutschsprachig ist eine altersangepaßte Version des originalen AIDA Deutschsprachig für 12-18 Jährige, es wurden lediglich 5 Items sprachlich leicht verändert. Sie wurde von den Originalautoren des AIDA an der Forschungsabteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel / Schweiz entwickelt. AIDA 19+ Deutschsprachig zeigte eine sehr ähnliche Ergebnisstruktur zur psychometrischen Güte wie die internationalen AIDA Versionen für Jugendliche. Dies spricht für die Generalisierbarkeit des AIDA Grundmodells und für die prinzipielle Übertragbarkeit der Ergebnisse. Der Test wurde in Kooperation mit drei schweizer Kliniken und zwei deutschen Berufsschulen an einer gemischten Stichprobe von N= 281 jungen Erwachsenen und N= 32 Patientinnen und Patienten getestet und etabliert (33,2% männlich und 66,8% weiblich, Altersrange 18-29 Jahre, Mittelwert 21.4, SD 2.1).


Reliabilität und interne Struktur:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .96 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, mit .90 und .93 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und mit .76 bis .87 für die Subskalenebene. Die Skalen korrelierten hoch miteinander und explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors “Identitätspathologie”. In einer Hauptkomponentenanalyse (PCA, Promax) auf Subskalenebene wurde nur ein Faktor extrahiert mit einem Eigenwert von 4.4, der 73.8% der Varianz aufklärte. In einer PCA auf Itemebene zeigte sich ebenso ein starker erster Faktor mit einem Eigenwert von 17.8, der bereits 30.7% der gemeinsamen Varianz aufklärte. Der zweite Faktor zeigte einen Eigenwert von lediglich 2.9 (ratio 6.1), 55 der insgesamt 58 Items (94.8%) zeigten eine substantielle Ladung (>.3) auf dem ersten Faktor.


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und relevant zwischen der Berusfsschulstichprobe und einer Patientenstichprobe von N= 21 Patientinnen und Patienten mit diagnostizierter Borderline Persönlichkeitsstörung (laut SKID-II) mit einer Effektgröße von d = 2.0 Standardabweichungen. Dies spricht für die Relevanz der Gesamtskala Identitätsdiffusion des AIDA, um Beeinträchtigungen bei vorliegenden Borderline Persönlichkeitsstörungen beschreiben und unterscheiden zu können.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Die T-Normierung basiert auf einer gemischten Stichprobe aus N= 437 jungen Erwachsenen von zwei deutschen Berufsschulen (N= 281) und von der Universität Basel (N= 156, Medizinstudent*innen) im Altersrange von 17 – 32 Jahren (Mittelwert 20.9, SD 2.0, 37.3% männlich, 62.7% weiblich). Es zeigten sich keine bedeutsamen Unterschiede in den Ausprägungen pathologischer Identitätsentwicklung hinsichtlich Alter oder Geschlecht. Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen deutschsprachigen Ländern empfohlen werden.
Zusätzlich zu T-Normen werden die oberen 95% Konfidenzintervalle der mittleren Rohwerte einer klinischen Stichprobe von N= 21 mit SKID-II diagnostizierten Patientinnen und Patienten mit Borderline Persönlichkeitsstörung zur Einordnung von Extremwerten angegeben.


Zentrale Veröffentlichungen:

  • Maurach LM & Wollstein J (2019). Identitätsentwicklung und Bewältigung weiterer Entwicklungsaufgaben bei Kindern alkoholkranker Eltern im Übergang zum Erwachsenenalter. SUCHT, 65, pp. 161-174. https://doi.org/10.1024/0939-5911/a000603.


Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich




Testversion AIDA 19+ Englisch


AIDA 19+ English © 2021 academic-tests, Authors: Goth K & Schmeck K; co-authors: Sharp C, Vanwoerden S


Anwendungsbereich:

Junge Erwachsene ab 19 bis 25 Jahre (prinzipiell auch für ältere Personen anwendbar); Selbstbeantwortung


Zitierung:

Sharp C, Vanwoerden S (2021). Culture-adapted version English USA of the self-report questionnaire AIDA 19+ (Assessment of Identity Development in Adolescence; authors Goth & Schmeck): Identity in young adulthood - Short manual. Offenbach: academic-tests. https://academic-tests.com.


Entwicklung:

Die kulturadaptierte Testversion AIDA 19+ Englisch USA wurde von Carla Sharp und Salome Vanwoerden von der University of Houston entwickelt. Die finale Testversion wurde an einer Stichprobe von N= 2269 Studierenden einer grossen staatlichen Universität im Südwesten der USA getestet und etabliert (20,2% männlich und 79,8% weiblich, Altersrange 19-25 Jahre, Mittelwert 20.8, SD 1.7).


Reliabilität und interne Struktur:

Der Test zeigte gute Skalenreliabilitäten Cronbachs Alpha mit .96 für die Gesamtskala Identitätsdiffusion, mit .90 und .94 für die beiden Hauptskalen Diskontinuität und Inkohärenz und mit .73 bis .86 für die Subskalenebene. Die Skalen korrelierten hoch miteinander und explorative Faktorenanalysen unterstützten eine 1-Faktor Lösung entsprechend des Konstruktionsziels eines komplexen aber gemeinsamen Faktors “Identitätspathologie”. In einer Hauptkomponentenanalyse (PCA, Promax) auf Subskalenebene wurde nur ein Faktor extrahiert mit einem Eigenwert von 4.3, der 71.7% der Varianz aufklärte. In einer PCA auf Itemebene zeigte sich ebenso ein starker erster Faktor mit einem Eigenwert von 17.8, der bereits 30.7% der gemeinsamen Varianz aufklärte. Der zweite Faktor zeigte einen Eigenwert von 4.0 (ratio 4.5), Von den insgesamt 58 Items zeigten 91.4% eine substantielle Ladung (>.3) auf dem ersten Faktor.


Validität:

Die Gesamtskala Identitätsdiffusion differenzierte hochsignifikant und mit relevanter Effektgröße zwischen Studierenden ohne Zeichen und solchen mit Zeichen einer schweren Borderlinepathologie (Werte im PAI-BOR über dem BPS Cut-Off von >51, N= 60). Der AIDA 19+ Gesamtwert trennte mit einer großen Effektstärke von d = 1.8 Standardabweichungen zwischen diesen beiden Gruppen. Dies spricht für die Relevanz der Gesamtskala Identitätsdiffusion des AIDA 19+, um Beeinträchtigungen bei vorliegenden Borderline Persönlichkeitsstörungen beschreiben und unterscheiden zu können.


Normierungsstichprobe und Verteilungskennwerte:

Die T-Normierung basiert auf einer Stichprobe aus N= 2157 Studierenden aus einer grossen staatlichen Universität im Südwesten der USA. Es zeigten sich keine bedeutsamen Unterschiede in den Ausprägungen hinsichtlich Alter oder Geschlecht. Die Testversion kann auch für die Anwendung in anderen englischsprachigen Ländern empfohlen werden.



Um das Kurzmanual oder den Test herunterzuladen, registrieren Sie sich bitte kostenfrei bei academic-tests.
Bereits angemeldet? Hier geht es direkt: zur Testdurchführung zum Downloadbereich